75. Gute Nachricht für alle

Lesen Sie zuerst Apostelgeschichte 10,35.

 

Bibelentdecker-Fragen

  • Hast du schon einmal eine Nachricht bekommen, die dich fröhlich gemacht hat? Zum Beispiel eine Geburtstagskarte oder einen Anruf?
  • Fällt dir eine biblische Geschichte ein, in der Gott jemandem eine Nachricht schickt? (Wenn dir keine einfällt, schau noch mal in 100 Bibel-Entdecker-Geschichten).
  • Denk an die Nachrichten, die Gott dir durch die Bibel, eine Person oder einfach direkt zu dir gegeben hat. Wie hast du erlebt, dass Gott zu dir spricht?

 

Lies mehr …

Was bisher geschah …

Kornelius war ein Römischer Hauptmann, der an Gott glaubte. Er sah einen Engel, der ihm auftrug, jemanden loszuschicken, um Petrus zu holen. Kornelius schickte sofort drei seiner Männer los. Zur selben Zeit gab Gott Petrus einen seltsamen Traum – und befahl ihm dann, mit den Männern mitzugehen, die bei ihm zuhause ankommen würden.

Jetzt lest miteinander Apostelgeschichte 10,23b−33.

Was danach geschah …

Petrus erzählte Kornelius und seiner ganzen Familie und seinen Dienern von Jesus. Sie glaubten, was Petrus sagte und der Heilige Geist kam zu ihnen, genau wie es an Pfingsten passiert war. Sie waren die ersten nichtjüdischen Menschen, die Nachfolger von Jesus wurden.

 

Entdecke die Bibel

Beantwortet zusammen die Fragen auf Seite 96 in 100 Bibel-Entdecker-Geschichten.

 

Biblische Wörter für dich erklärt

Kornelius war ein Centurio, ein Hauptmann der römischen Armee. Er war der Befehlshaber der Soldaten in Cäsarea.

Besuch Juden und Nichtjuden mischten sich nicht. Außerdem hatten die Römer das Land im Kampf eingenommen und wurden von den Einheimischen meist gehasst. Es war also ein riesiger Schritt für Petrus, zu Kornelius nach Hause zu gehen. Als Kornelius Christ wurde, war er der erste Nichtjude oder „Heide“, der das tat.

Unrein Es gab viele Regeln darüber, was Juden essen durften oder nicht. Nahrung, die gegessen werden durfte, war „rein“. Nahrung, die nicht erlaubt war, war „unrein“. Gott gab Petrus einen Traum, in dem alles Essen „rein“ war. Als er Kornelius traf, begriff Petrus, dass es in dem Traum um Menschen ging: „Gott behandelt alle Menschen gleich“ und sowohl Juden als auch Nichtjuden konnten Christen sein.

 

Miteinander im Gespräch

Fragen und Antworten zu dieser Einheit finden Sie hier.

 

Probier es aus

Etwa 1.900 Jahre nachdem Petrus Kornelius traf, hielt ein Mann namens Martin Luther King jr. am 28. August 1963 eine berühmte Rede in Amerika. Diese Rede ist bekannt als „Ich habe einen Traum.“ Er sprach über Freiheit und darüber, dass alle Menschen gleich sind. Hier ist ein Teil von dem, was er damals gesagt hat:

Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einem Land leben werden, in dem sie nicht nach der Farbe ihrer Haut, sondern nach ihrem Charakter beurteilt werden.

Ich habe heute einen Traum!

Ich habe einen Traum, dass eines Tages kleine schwarze Jungen und schwarze Mädchen sich mit kleinen weißen Jungen und weißen Mädchen als Schwestern und Brüder die Hand reichen werden.

Ich habe heute einen Traum!

Wenn wir die Freiheit erklingen lassen werden wir diesen Tag näher rücken lassen können, an dem alle Kinder Gottes, Schwarze und Weiße, Juden und Heiden, Protestanten und Katholiken, einander die Hände reichen werden und singen werden: „Endlich frei, endlich frei! Dankt dem Allmächtigen, wir sind endlich frei!“

Welche Botschaft zeigte Gott Petrus in seinem Traum? Von welcher Botschaft sprach Martin Luther King in seinem Traum über die Zukunft? Rede mit einem Erwachsenen darüber, wie du diese Träume in deinem Zuhause, deiner Schule oder Nachbarschaft Wirklichkeit werden lassen kannst.

 

Sprich mit Gott

Jesus, danke, dass alle verschiedenen Menschen glauben können. Hilf mir, an dich zu glauben.

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