94. Glauben und Tun

Lesen Sie zuerst Jakobus 2,17.

 

Bibelentdecker-Fragen

  • Was würdest du von jemandem denken, der behauptet, er sei dein bester Freund/deine beste Freundin, aber niemals seine/ihre Süßigkeiten mit dir teilt, oder dich mit seinen/ihren Spielsachen spielen lässt?

 

  • Es ist nicht genug, nur freundliche Dinge zu sagen. Was sollst du sonst noch tun?

 

  • Hast du schon einmal zu jemandem gesagt: „Du siehst müde aus.“ Was könntest du tun?
  • Hast du schon einmal gesagt: „Du hast eine Menge Stunden verpasst, als du nicht in die Schule kommen konntest.“ Was könntest du tun?
  • Fällt dir etwas ein, was du heute für jemanden sagen und tun könntest?

 

Lies mehr …

Was bisher geschah …

Jakobus hat eine sehr praktisch orientierte Botschaft. Wir wachsen in unserem Glauben, wenn es schwierig wird. Unser Glaube muss sich darin zeigen, wie wir leben. Wir sollen niemanden besser als andere behandeln. Wir sollen andere so lieben wie uns selbst. Jakobus ermutigt uns nicht nur dazu, Gott zu hören, sondern ihm auch zu gehorchen.

Jetzt lest miteinander Jakobus 2,14−26.

Was danach geschah …

Jakobus ermutigt uns nicht nur dazu, Gott zu hören, sondern ihm auch zu gehorchen. Außerdem sagt er, dass ein Leben wie dieses Selbstkontrolle verlangt; wir müssen dafür sorgen, dass wir nah bei Gott bleiben. Jakobus endet damit, seine Leser zu ermutigen, geduldig zu sein und zu beten – für sich selbst und andere.

 

Entdecke die Bibel

Beantwortet zusammen die Fragen auf Seite 120 in 100 Bibel-Entdecker-Geschichten.

 

Biblische Wörter für dich erklärt

Jakobus Es ist nicht sicher, wer Jakobus war. Er könnte eventuell der Bruder von Jesus gewesen sein, der einer der Leiter der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem wurde.

An wen? Dieser Brief ist nicht an eine bestimmte Gemeinde gerichtet, sondern an alle Christen auf der ganzen Welt.

Schreibmaterial Die Briefe im Neuen Testament wurden auf Papyrus oder Pergament geschrieben. Dieses wurde zu einer Schriftrolle aufgerollt und konnte durch Hinzufügen von weiteren Streifen verlängert werden.

 

Miteinander im Gespräch

Fragen und Antworten zu dieser Einheit finden Sie hier.

 

Probier es aus

Wie viele Dinge kannst du innerhalb einer Woche tun? Du musst nicht einen Berg besteigen oder einen Marathon laufen – schon kleine, alltägliche Dinge können deine Freundlichkeit anderen gegenüber deutlich machen. Du könntest zuhause dein Zimmer aufräumen, den Hamsterkäfig sauber machen oder deine Hausaufgaben machen ohne daran erinnert zu werden, du könntest die Malsachen saubermachen oder die Stühle unter die Tische schieben. Auch was du sagst, kann freundlich sein – sag der Person Dankeschön, die dein Essen kocht, sag dem Busfahrer auf Wiedersehen, erzähl deinem Freund einen Witz, wenn er traurig ist. Finde mal heraus, wie gut du darin wirst, freundliche Dinge ausfindig zu machen, die du tun und sagen kannst – und versuch mal, sie zu tun, ohne dass es jemandem auffällt und ohne dass du damit angibst.

Du könntest dir ein Ziel setzen. Vielleicht 7 gute Dinge in einer Woche (eins am Tag). Wenn dir das leicht fällt, dann mach es noch eine Woche länger … und noch eine … und noch eine … bist du nicht einmal mehr darüber nachdenken musst oder mitzählen musst.

 

Sprich mit Gott

Herr, hilf mir, dir mit meinem ganzen Leben zu dienen und ein treuer Freund für dich zu sein, so wie du ein treuer Freund für mich bist.

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