97. Gruß von Jesus

Lesen Sie zuerst Offenbarung 3,20.

 

Bibelentdecker-Fragen

  • Ziehen deine Freunde dich manchmal auf oder lachen andere über dich, weil du versuchst, nach Gottes Ordnungen zu leben?

 

  • Hast du dich schon einmal unbeliebt gemacht, weil du für Gott aufgestanden bist? Wer oder was hat dir geholfen?

 

  • Hattest du schon einmal das Gefühl, du würdest gerne aufgeben, an Gott zu glauben, weil alles zu schwierig war? Rede mit einem Erwachsenen darüber, wie du dich fühlst und wie ihr einander helfen könnt.

 

Lies mehr …

Was bisher geschah …

Die Offenbarung beginnt mit Botschaften von Jesus an die Christen in sieben Gemeinden, die über die heutige westliche Türkei verstreut lagen: Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea. Das Leben war hart für alle Christen, aber einige hielten nicht an allem fest, was sie über Jesus wussten. Hier steht, was Jesus zu den Gemeinden in Philadelphia und Laodizea sagt.

Jetzt lest miteinander Offenbarung 3,10−22.

Was danach geschah …

Jesus hatte unterschiedliche Botschaften für alle Gemeinden. Die Epheser sollten Jesus weiterhin so lieben, wie sie das ganz am Anfang getan hatten. Die Christen in Smyrna würden wegen ihres Glaubens sehr leiden müssen, aber sie würden mit dem ewigen Leben belohnt werden. Die Gläubigen in Pergamon hatten einige falsche Ideen und in Thyatira blieben die Christen nicht bei der wahren Lehre von Jesus. Die Gläubigen von Sardes mussten aufwachen und wieder für Gott leben. Johannes lädt uns ein zu hören, was der Heilige Geist zu allen Gemeinden sagte. Jesus will, dass wir, wie die Menschen in Laodicea, ihn immer wieder in unser Leben einladen.

 

Entdecke die Bibel

Beantwortet zusammen die Fragen auf Seite 126 in 100 Bibel-Entdecker-Geschichten.

 

Biblische Wörter für dich erklärt

Zeit der Prüfung Die Christen erlebten viele Schwierigkeiten, weil die Römischen Herrscher versuchten, das Christentum auszulöschen. Viele litten und einige starben wegen ihres Glaubens Johannes ermutigte sie, indem er ihnen sagte, dass Gott die Römischen Herrscher verurteilen würde und dass ihr Reich zusammenbrechen würde.

Laodizea war eine bedeutende Stadt in der Gegend der heutigen Türkei.

Lauwarm bedeutet weder heiß noch kalt – nur ein bisschen warm. Johannes stellt eine geschickte Verbindung zur Wasserversorgung von Laodizea her. Das Wasser wurde über ein Aquädukt aus natürlichen heißen Quellen bis nach Laodizea geleitet. Das Wasser enthielt Kalkstein, der im heißen Wasser gelöst war. Auf dem Weg über das Aquädukt, kühlte sich das Wasser ab und der Kalkstein setzte sich ab. Wenn das Wasser endlich in der Stadt ankam, war es lauwarm und schlammig. Man wäre nicht besonders scharf darauf, es zu trinken! Johannes sagt, die Gemeinde in Laodizea ist wie dieses Wasser.

 

Miteinander im Gespräch

Fragen und Antworten zu dieser Einheit finden Sie hier.

 

Probier es aus

Offenbarung 3,20 ist eine der bekanntesten Verse der Bibel. Viele Christen gebrauchen diese Worte, um zu beschreiben, wie sie Freunde von Gott geworden sind. In Spuren im Schnee von Patricia St. John hat das Mädchen Annette diesen Vers in der Kirche gehört und bittet ihre Großmutter, ihr mehr zu erzählen …

 

“Grandmother, what does it mean when it says that Jesus knocks at the door of our hearts?”

“It means,” said Grandmother, laying down her knitting, and giving Annette her whole attention, “that the Saviour sees that your life is full of wrong things and dark thoughts. He came down and was crucified so that he might bear the punishment of those wrong deeds and those dark thoughts instead of you. Then he rose again so that he could come into your life and live in you, and turn out all those wrong thoughts, and think his good, loving thoughts in you instead. It is like a man knocking at the door of a dirty, dark, dusty house, and saying, ‘If you will let me in I will take away the dust and the darkness and make it beautiful and bright.’ But, remember, he never pushes in – he only asks if he may come in. That is what knocking means. You have to say, ‘Yes, Lord Jesus, I need you and I want you to come and live in me’ – that is what opening the door means.”

Annette’s eyes were fixed on Grandmother; there was a long, long pause.

Annette broke the silence.

“But, Grandmother,” she said, drawing her stool nearer and leaning against the old woman’s knee, “f you hated someone you could not ask Jesus to come in, could you?”

“If you hate someone,” said Grandmother, “it just shows how badly you need to ask him to come in….”

(from Treasures of the Snow, © Patricia StJohn 1950, published by Scripture Union)

 

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