Rut

Kes und ihre Sonntagsschulmitarbeiterin, Jenny, lesen diese biblische Geschichte miteinander.

Kes ist 11 Jahre alt und lebt in Nord Wales.

Kes fragt: Hat Noomi noch einen Ehemann gefunden? Und warum war es so wichtig, dass der Familienname weitergetragen wurde?

Jenny antwortet: In der Bibel steht nicht, was mit Noomi danach geschah. Nur dass Rut den reichen Bauern Boas heiratete, so dass Noomi traditioneller Weise bei ihnen Leben würde und höchstwahrscheinlich gut versorgt war. Auf manchen Teilen der Erde leben die Großmütter bei ihren verheirateten Kindern und passen auf die Enkel auf, während die Eltern arbeiten. Ich habe eine Menge solcher Familien in China gesehen. Eine Großmutter würde dort nicht nach einem neuen Ehemann suchen. Sie wäre glücklich, bei ihrer Familie zu wohnen und erwarten, dass sie das für den Rest ihres Lebens tun würde. Sie wäre dort mit Essen und Kleidung versorgt, hätte ein gemütliches Zuhause und eine Familie, die sich um sie kümmern würde, wenn sie krank oder sehr alt werden würde.

Zum Familiennamen: Es war einfach eine Sache, von der die Menschen in dieser Zeit dachten, dass sie besonders wichtig ist. Ich kenne ein Paar, dass die beiden Nachnamen bei der Hochzeit verbunden hat, so dass ihre Familie sich daran erinnern wird und auf beide Namen stolz sein wird. Das wunderbare dieser Geschichte ist, dass einer von Ruts und Boas’ Nachkomme, viele Jahrhunderte später, in der Tat eine sehr wichtige Person war – Jesus.

Kes erwidert: Man ist nie zu alt zum Glücklichsein. Vielleicht hat sie doch noch jemanden gefunden.

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