Verloren und gefunden

Lewis und seine Großmutter, Ann, lesen diese biblische Geschichte miteinander.

 

Lewis ist 10 Jahre alt und er geht gerne in die Kirche, wenn er bei seiner Oma ist.

Lewis fragt: Warum regt sich die Frau über eine verlorene Münze auf?

Ann antwortet: In dieser Zeit hatte sie vielleicht nur zehn Münzen. Es gab keine Banken, also war das das einzige Geld, an das sie herankam. Die Münzen waren viel wertvoller als heute.

Lewis: Dann war es das wert, danach zu suchen. Ein verlorenes Schaf würde ziemlich wichtig für den Hirten sein.

Ann: Fällt dir noch was zur Geschichte ein?

Lewis: Ich weiß nicht, was „bereuen“ heißt.

Ann: Es bedeutet, dass du dich entschuldigst und es auch wirklich so meinst, dass du es nicht wieder tun willst. Die Dinge, die wir tun, die falsch sind, heißen „Sünde“.

Lewis: Es ist eine Geschichte über Entschuldigung sagen. Das Schaf war wie eine Person, die etwas Falsches getan hat und erst Entschuldigung sagen muss, bevor es zu den anderen zurückkommen kann. Die 99 anderen Schafe mussten sich nicht entschuldigen, weil sie nichts Falsches gemacht hatten.

Ann: Meinst du, die anderen Schafe könnten auch etwas Falsches machen?

Lewis: Wenn sie das machen, dann sind sie wie das verlorene Schaf und müssen sich entschuldigen. Und dann machen andere Schafe etwas Falsches. Also machen wir die ganze Zeit etwas Falsches und sagen dann Entschuldigung.

Ann: Gott freut sich, wenn wir Entschuldigung sagen. Gott ist wie die Frau, die ihre wertvolle Münze wieder gefunden hat und wie der Hirte, der das Schaf gefunden hat. Wir sind verloren, wenn wir böse Sachen machen, bis wir sie zugeben und Entschuldigung sagen – dann können wir wieder von Vorne anfangen.

Lewis: Ich mag die Geschichte mit dem Schaf. Es ist schön sich vorzustellen, dass Gott einen findet.

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