12. Gefängnis und Beförderung

Lest zuerst 1 Mose 41,38.

 

Bibelentdecker-Fragen

Wie viele Möglichkeiten fallen dir ein, um eine Nachricht zu schicken?

  • Sind „Träume“ auf deiner Liste?
  • Gott spricht auf viele unterschiedliche Arten zu den Menschen. Hat er schon mal mit dir geredet? Wie?

 

Lies mehr …

Was bisher geschah …

Josef wurde an einen Mann namens Potifar verkauft, der einer der Hofbeamten des Pharaos war. Er arbeitete hart und gut in Potifars Haus, kam aber dann ins Gefängnis, weil Potifars Frau Lügen über ihn erzählte. Josef vertraute Gott weiterhin und hatte bald die Verantwortung für alle anderen Gefangenen. Gott hatte ihm eine Gabe gegeben: Josef konnte Träume deuten. Das sprach sich bald herum. Als der Pharao von Ägypten einige seltsame Träume hatte, schickte dieser nach Josef, damit er ihm erzählte, was sie bedeuteten.

Jetzt lest miteinander 1 Mose 41,14−16.28−39.

Was danach geschah …

Der Pharao glaubte, was Josef ihm erzählt hatte – nämlich, dass eine große Hungersnot kam. Der Pharao war so beeindruckt von Josef, dass er ihn zum Verwalter von ganz Ägypten machte. Josef heiratete eine Frau von hohem Stand und hatte zwei Söhne. Er machte Pläne, wie sich Getreide für die Jahre der Hungersnot speichern ließ. Als die Hungersnot schließlich kam, waren die Ägypter vorbereitet.

 

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Beantwortet zusammen die Fragen auf Seite 24 in 100 Bibel-Entdecker-Geschichten.

 

Biblische Wörter für dich erklärt

Träume Josef konnte die Bedeutung der Träume von Menschen verstehen. In der Bibel benutzt Gott manchmal Träume, um Menschen zu sagen, was sie tun sollen oder sie vor etwas zu warnen.

Pharao Der Herrscher von Ägypten war der „Pharao“, der sowohl den Status eines Königs oder manchmal einer Königin, als auch den eines Priesters innehatte.

Ägypten war ein reiches und mächtiges Land. Der Nil bewässerte das Land, sodass es sehr fruchtbar war. Der Fluss war zudemso breit und lang, dass Menschen darauf vom Norden bis in den Süden des Landes reisen konnten. Ägypten hatte ein Schriftsystem, welches Bilder, die so genannten „Hieroglyphen“ verwandte, und war berühmt für seine Bibliotheken. In dieser Zeit der Geschichte wurden Pyramiden als Gräber für Pharaonen gebaut, deren Körper nach ihrem Tod mit speziellen Salben einbalsamiert wurden. Die Körper verwesten deshalb nicht, sondern wurden zu Mumien.

 

Miteinander im Gespräch

Fragen und Antworten finden sich hier.

 

Probier es aus

Stell dir einmal vor, du wärest Josef. Du kommst gerade aus dem Gefängnis und der Pharao hat dir eine sehr wichtige Aufgabe gegeben.

Mach dir eine Verkleidung (oder du und ein Erwachsener machen sich gegenseitig Verkleidungen). Verwende Sachen, die du schon hast oder leicht ausleihen kannst, oder mach etwas aus Resten.

Als Josef brauchst du:

  • ein Erinnerungsstück, um dich daran zu erinnern, dass Gott dich durch schwere Zeiten gebracht hat;
  • eine Amtskette oder ein Abzeichen, weil Gott dir geholfen hat, diese Aufgabe zu anzunehmen;
  • eine Kopfbedeckung, um zu zeigen, dass Gott dir geholfen hat, weise zu sein.

 

Bleib in dieser Verkleidung und denk über jedes Kleidungsstück, das du trägst, nach. Du kannst beten.

  • “Erinnerungsstück”: Danke Gott, dass er dir hilft, durch schwere Zeiten zu kommen.
  • „Amtskette“: Bitte Gott um seine Hilfe, wenn du Verantwortung übernimmst.
  • „Kopfbedeckung“: Danke Gott dafür, dass er dir hilft, weise zu sein.

 

Wenn du ein Foto von deinem grandiosen Kostüm machst, kannst du es als Erinnerung dafür nehmen, wie nah Gott bei Josef war – und bei dir ist.

 

Sprich mit Gott

Danke Gott dafür, dass er unsere Gebete hört, egal wo wir sind.

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