13. Wiedersehn

Lesen Sie zuerst 1 Mose 42,8.

 

Bibelentdecker-Fragen

  • Finde etwas heraus über einen Ort auf der Welt, an dem Menschen Hunger oder Durst leiden, kein Zuhause haben oder in Not sind. Wer braucht Hilfe?
  • Gibt es irgendwelche Spendenprojekte, die du unterstützen könntest, um zu helfen? Rede mit einem Erwachsenen darüber.
  • Denke über die schwierigen Dinge nach, die in deinem Leben passiert sind. Kannst du irgendwo sehen, wie Gott aus Schlechtem Gutes hervorbringt?

 

Lies mehr …

Was bisher geschah …

Die Hungersnot betraf viele Gebiete. Getreide und Früchte wuchsen nicht, die Menschen mussten ihre Vorräte aufbrauchen. Je weniger sie zu essen hatten, desto hungriger wurden sie. In Kanaan hörte Jakob (Josefs Vater), dass es in Ägypten Nahrung gab.

Jetzt lest miteinander 1 Mose 42,1−8.

Was danach geschah …

Es muss komisch für Josef gewesen sein, seine Brüder wiederzusehen – aber sein jüngster Bruder, Benjamin, war nicht bei ihnen. Josef tat so, als würde er sie verdächtigen, Spione zu sein. Um zu beweisen, dass sie keine waren, befahl Josef ihnen, einen der Brüder als Geisel dazulassen und mit dem fehlenden Bruder wiederzukehren.

 

Entdecke die Bibel

Beantwortet zusammen die Fragen auf Seite 24 in 100 Bibel-Entdecker-Geschichten.

 

Biblische Wörter für dich erklärt

Getreide In Ägypten gab es viel zu essen, weil Gott Josef die Bedeutung des Traumes vom Pharao gezeigt hatte. Der Pharao machte Josef in den sieben Jahren, in denen viel Getreide wuchs, für die Lagerung von Vorräten verantwortlich.

Hungersnot Eine Hungersnot ist eine extreme Lebensmittelknappheit, die viele Menschen in einem großen Gebiet betrifft. Jakobs Familie wäre vor Hunger gestorben, wenn sie nicht irgendwo Essen hätten kaufen können.

Sich vor Josef verbeugen Die Brüder suchen den Verwalter von Ägypten auf, der die Verantwortung über den Verkauf von Getreide hat. Sie bemerken nicht, dass der Verwalter ihr lange verschollener Bruder Josef ist. Sie erweisen ihm Respekt, indem sie sich vor ihm verbeugen – und der Traum, den Josef vor vielen Jahren hatte, wird Wirklichkeit.

 

Miteinander im Gespräch

Fragen und Antworten zu dieser Einheit finden Sie hier.

 

Probier es aus

Manchmal scheinen schlimme Dinge ohne jeden Grund zu geschehen. Viele schreckliche Sachen sind Josef passiert. Er wurde von seiner Familie gehasst, unschuldig ins Gefängnis gesteckt und einiges mehr.

Gott war in allem, was geschehen ist, bei Josef. Während Josef im Gefängnis war, veränderte Gott ihn von einem Träumer in einen Traumdeuter, sodass er während der Hungersnot Leben retten konnte. Aus dem Schlimmen, was geschehen ist, hat Gott Gutes entstehen lassen.

Was meinst du, hat Josef über all das gedacht? In 1 Mose 50,20 sagt er, dass Gott die schlechten Zeiten genutzt hat, um Gutes hervorzubringen.

Lies Römer 8,28. Selbst wenn schlimme und traurige Dinge passieren, ist Gott dabei, dir zu helfen und dich zu verändern, sodass du eines Tages sehen kannst, welche guten Dinge aus diesen schlechten Zeiten gewachsen sind. Und Gott verlässt dich nicht – niemals!

 

Sprich mit Gott

Gott gebrauchte Josef, um den Menschen in Ägypten zu helfen. Möchtest du, dass Gott dich gebraucht? Rede mit ihm darüber.

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