21. Gottes Ordnungen

Lesen Sie zuerst 2 Mose 20,2.

 

Bibelentdecker-Fragen

  • Gibt es bei euch in der Schule irgendwelche Benimmregeln oder andere Regeln? An welche erinnerst du dich? Ist es schwer oder leicht, sich daran zu halten?
  • Gibt es bei euch zuhause Regeln? Welche?
  • Findest du es wichtig, Regeln zu haben? Warum oder warum nicht? Was würde passieren, wenn es keine Regeln gäbe?

 

Lies mehr …

Was bisher geschah …

Etwa zwei Monate, nachdem die Israeliten aus Ägypten geflohen waren, erreichten sie den Berg Sinai. Gott teilte Mose mit, dass er Israel zu einer auserwählten Nation machen würde und dass das Volk eine ganz besondere Beziehung zu ihm haben würde, wenn sie ihm gehorchen. Nur Mose durfte auf den heiligen Berg gehen, um Gottes Worte zu hören. Gott gab Mose zehn Regeln oder „Gebote“, die das Volk einhalten sollte, um nah bei Gott zu bleiben. In den ersten vier Geboten geht es um die Beziehung der Menschen zu Gott, in den anderen sechs geht es um die Beziehung der Menschen untereinander.

Jetzt lest miteinander 2 Mose 20,2−8,12−17.

Was danach geschah …

Während Gott mit Mose auf dem Berg sprach, gab es Donner, Blitze und Rauch. Das Volk war in Panik. Aber Mose sagte, dass sie keine Angst haben sollten. Gott wollte, dass die Menschen seine Regeln kannten, so dass sie Richtig von Falsch unterscheiden konnten und nah bei ihm bleiben würden.

 

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Beantwortet zusammen die Fragen auf Seite 36 in 100 Bibel-Entdecker-Geschichten.

 

Biblische Wörter für dich erklärt

Sinai ist der Name eines Berges und der Wüste um ihn herum. Gott sprach auf dem Berg Sinai mit Mose und gab ihm zehn Regeln zum Leben. Am Sinai lebte Mose auch als Schafhirte, einige Zeit vorher, als Gott durch einen brennenden Dornbusch mit ihm sprach.

Nahrung für die Armen Gott gab seinem Volk viele andere Gesetze, zusätzlich zu diesen zehn, die Mose auf dem Berg Sinai bekam. Eines besagte, dass die Bauern bei der Ernte nur einmal über ihre Felder gehen sollten oder ihre Bäume abernten sollten. Alles, was übersehen wurde oder herunterfiel wurde für arme Leute oder Fremde liegengelassen.

Nahrung in der Wüste Auf ihrer Reise in das Land, das Gott versprochen hatte, beschwerte sich das Volk ständig darüber, wie schwierig das Leben in der Wüste war. Gott schickte ihnen jeden Tag „Manna“, eine Art Keks oder Waffel, die nach Honig schmeckte. Sie konnten sechs Tage in der Woche Manna sammeln, nur nicht am Sabbat, dem Ruhetag. Deshalb sammelten sie am Tag davor doppelt so viel.

Manna bedeutet: „Was ist das?“ und kommt vom hebräischen „man hu“. Das sagten die Israeliten dazu, als sie die weißen Flocken zum ersten Mal auf dem Boden liegen sahen.

 

Miteinander im Gespräch

Fragen und Antworten zu dieser Einheit finden Sie hier.

 

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„Gott lieben und seine Gebote befolgen“ Erinnerungs-Armband

Du brauchst: Papierstreifen (3x20cm), Filzstifte, Tesafilm

  1. Schreib auf den Papierstreifen „Liebe Gott und tu, was er sagt“. Verziere die Worte mit Mustern und Farben.
  2. Wickel den Streifen um dein Handgelenk und klebe ihn mit Tesafilm zusammen.
  3. Mach noch einen Streifen für den Erwachsenen, der mit dir Bibel liest um ihn auch daran zu erinnern, Gott zu lieben und zu gehorchen.

 

Sprich mit Gott

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