26. Gottes Volk ist ungehorsam

Lesen Sie zuerst Richter 2,11.

 

Bibelentdecker-Fragen

  • Hast du schon einmal einen Handel mit jemandem abgeschlossen? „Gib mir dein Skateboard und ich leihe dir mein Fahrrad“ oder „Wenn ich lange aufbleiben darf, verspreche ich, dass ich mein Zimmer aufräume“? Hältst du deinen Teil immer ein?
  • „Gott, wenn du mir jetzt hilfst, dann tu ich alles, was du willst!“ Hast du Gott schon einmal so ein Versprechen gegeben?
  • Was passiert, nachdem Gott hilft und das Problem vorbei ist?

 

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Was bisher geschah …

Das Volk Gottes war über 40 Jahre herumgezogen, auf dem Weg zu der neuen Heimat, von der Gott ihnen erzählt hatte. Endlich kamen sie in das Gelobte Land, aber sie hatten keinen König oder Präsidenten, der sie leiten konnte und ihnen sagen konnte, wie sie miteinander leben sollten. Fast jeder machte, was er wollte. Es herrschte Chaos – und Gott musste ihnen helfen. Er begann, ihnen Anführer zu geben, die „Richter“ genannt wurden. Diese Menschen waren nicht immer besonders mutig, aber sie mussten sehr mutige Dinge tun, denn sie handelten anders als alle anderen Menschen.

Jetzt lest miteinander Richter 2,11−19.

Was danach geschah …

Gott war so lange geduldig mit seinem Volk gewesen! Er hatte ihnen in ihren Problemen geholfen und sie hatten versprochen, gut zu sein. Aber sie hielten ihr Versprechen nicht und am Ende hörte Gott auf zu helfen. Nicht weil er aufgehört hatte, sie zu lieben, sondern weil er sie liebte. Auf diese Weise mussten sie lernen, dass es Konsequenzen für ihr Handeln gab: Sie hatten sich entschieden, die Abmachung mit Gott zu missachten. Die benachbarten Völker wurden zu Feinden. Wenn Gottes Menschen sich von ihm entfernten, gebrauchte er manchmal ihre Feinde, damit sie erkannten, dass sie ihn wirklich brauchten.

 

Entdecke die Bibel

Beantwortet zusammen die Fragen auf Seite 42 in 100 Bibel-Entdecker-Geschichten.

 

Biblische Wörter für dich erklärt

„Richter“ ist der Titel, den die Anführer der Israeliten bekommen, zwischen der Zeit von Josua und dem ersten König, Saul. Es gab nicht immer einen Richter. Gott berief einen Richter, um das Volk zu führen, wenn sie um seine Hilfe baten.

Gott gehorchen Obwohl sie jetzt in dem Land lebten, das Gott ihnen versprochen hatte, fingen die Israeliten an, Gott und das, was er für sie getan hatte, zu vergessen.

Schlimme Zeiten Es herrschte Gewalt und Bosheit; die Menschen begannen andere Götter anzubeten; und sie wurden im Kampf von ihren Feinden besiegt. Wenn sie dann zu Gott um Hilfe riefen, half er – aber sie vergaßen bald wieder, was er getan hatte.

 

Miteinander im Gespräch

Fragen und Antworten zu dieser Einheit finden Sie hier.

 

Probier es aus

Wenn wir nicht mit Gott leben und mit ihm reden, dann nehmen andere Dinge seinen Platz in unserem Leben ein und bevor wir uns versehen ist keine Zeit mehr für Gott da. Hier sind ein paar Tipps, wie sich manche daran erinnern:

  • Manche Leute haben eine bestimmte Zeit, in der sie beten und in der Bibel lesen. Immer zur selben Uhrzeit denken sie daran.
  • Manche erinnern sich bei bestimmten Dingen, die sie immer wieder tun, daran, mit Gott zu reden. Sie beten bevor sie essen, wenn sie in ein Auto steigen, wenn sie Sport treiben oder wenn sie sich abends hinlegen.
  • Manche Menschen finden, dass die Natur eine gute Erinnerung an Gott ist. Sie genießen es, draußen zu sein und ein Teil von Gottes Schöpfung zu sein, oder sich Fotos von der wunderbaren Welt anzusehen, die Gott erschaffen hat.
  • Manche umgeben sich mit Notizen am Spiegel, unter dem Kissen, am Kühlschrank, im Federmäppchen, am Fernseher und auf ihrem Bildschirmschoner, so dass sie Gott nicht vergessen können.

Findest du eine dieser Ideen gut?

 

Sprich mit Gott

Hilf mir, Gott, dir mit allem, was ich tue, zu dienen und dich nicht zu vergessen.

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