40. Der Fall Jerusalems

Lesen Sie zuerst 2 Könige 24,20.

 

Bibelentdecker-Fragen

  • Hörst du etwas über Leute, die falsche Sachen machen, in den Nachrichten, in Büchern oder im Fernsehen? Was meinst du sollte passieren?
  • Machst du manchmal etwas Falsches, auch wenn es dir verboten worden ist? Was denkst du, sollte dann passieren?
  • Machst du manchmal etwas, obwohl du weißt, dass Gott das nicht will? Was denkst du, sollte passieren?
  • Was für Dinge lenken dich von Gott ab?

 

Lies mehr …

Was bisher geschah …

Als sich Israel in Juda (den südlichen Teil, in dem Jerusalem lag) und Israel (dem nördlichen Teil) aufspaltete, gab es unterschiedliche Könige in den beiden Reichen. Wenige von ihnen wollten nach Gottes Maßstäben leben. Gott schickte viele Botschafter, seine „Propheten“ um die gottlosen Könige zu warnen, aber sie wollten nicht zuhören.

Nach vielen Jahren, konnte Gott nicht mehr helfen: die Menschen hatten bewiesen, das sie seine Hilfe nicht wollten. Gott ließ zu, dass Feinde angriffen und er rettete sein Volk nicht, weil sie sich geweigert hatten, auf ihn zu hören.

Jetzt lest miteinander 2 Könige 25,1−11.

Was danach geschah …

Feinde eroberten Israel, weil die Könige und das Volk Gott nicht gehorcht hatten. Die Menschen von Juda nahmen keine Notiz von dieser eindringlichen Warnung und 136 Jahre später wurde auch Juda erobert und Jerusalem zerstört (586 v. Chr.).

Gottes Volk war für viele Jahre im Exil und verstanden endlich, wie wichtig es war, auf Gott zu hören und seinem Wort zu folgen – und dass Gott sein Volk immer noch liebte. Einige konnten wieder nach Jerusalem zurückkehren. Sie mussten die Stadt wieder aufbauen mit einem neuen Tempel (535−515 v. Chr.) und einer neuen Stadtmauer (445 v. Chr.).

 

Entdecke die Bibel

Beantwortet zusammen die Fragen auf Seite 54 in 100 Bibel-Entdecker-Geschichten.

 

Biblische Wörter für dich erklärt

Babylonien war ein mächtiges Reich und herrschte über viele andere Länder. Jetzt hatten sie beschlossen, Jerusalem zu erobern. Sie belagerten die Stadt für viele Monate. Die Menschen konnten nicht hinaus, um Nahrung zu besorgen. Dann griff das Heer an und durchbrach die Stadtmauer.

Zerstörung Der babylonische König Nebukadnezzar sorgte dafür, dass alles Wertvolle aus Jerusalem mitgenommen wurde. Die goldenen und bronzenen Gegenstände wurden aus dem Tempel geholt und der Tempel selbst verbrannt. Die Wände wurden eingestürzt, Paläste und Häuser zerstört.

Exil Die Babylonier nahmen auch die Menschen mit, weil sie als Arbeiter wertvoll waren. Nur die ärmsten Menschen, die nichts besaßen, wurden zurückgelassen.

 

Miteinander im Gespräch

Fragen und Antworten zu dieser Einheit finden Sie hier.

 

Probier es aus

Ein trauriges Ende. Für das Volk Gottes konnte es nicht schlimmer kommen. Sie hatten alles verloren – ihre Häuser, ihre Arbeit, ihr Land. Viele waren gestorben; andere waren schwach nach Monaten des Krieges und der Belagerung. Aber das Schlimmste: Der Tempel, das Zeichen dafür, dass Gott bei ihnen war, war zerstört worden und ihre Freundschaft mit Gott ebenso. Aber es gab noch Hoffnung. Es würden harte Jahre kommen – aber sie würden nach Jerusalem zurückkehren und zu ihrer Anbetung und ihrem Vertrauen auf Gott.

Viele Menschen leben heute in traurigen und schwierigen Situationen. Vielleicht sind sie hungrig oder haben kein Zuhause, wegen Krieg, schlechten Klimaverhältnissen, natürlichen und durch Menschen verursachte Katastrophen. Aber es gibt noch Hoffnung!

Finde mit dem Erwachsenen, der mit dir in der Bibel liest, heraus, ob es eine christliche Wohltätigkeitsorganisation oder Hilfsorganisation gibt, die Menschen hilft, die versuchen, in verzweifelten und „hoffnungslosen“ Situationen zu überleben. Wie bringen sie diesen Menschen Hoffnung für die Zukunft?

 

Sprich mit Gott

Gott, du bist immer da, in den besten Zeiten und in den schlimmsten Zeiten. Hilf mir, darauf zu vertrauen, dass du für mich sorgst.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*