46. Jesaja

Lesen Sie zuerst Jesaja 52,7.

 

Bibelentdecker-Fragen

  • Bist du schon mal für etwas beschuldigt worden, was du gar nicht getan hast?
  • Hast du schon einmal freiwillig eine solche Anschuldigung auf dich genommen?
  • Stell dir vor, du hast etwas falsch gemacht und jemand anderes nimmt freiwillig diese Schuld auf sich und wird an deiner Stelle bestraft. Keiner hat ihn gezwungen – aber er macht es trotzdem. Wie wäre das?

 

Lies mehr …

Was bisher geschah …

Während die Könige von Juda und Israel regierten, warnten die Botschafter Gottes – die „Propheten“ – die Menschen, mit ihrem Leben voll mit Sünde aufzuhören und zu Gott zurückzukehren. Wenn sie das nicht täten, würden sie von ihren Feinden ins Exil verschleppt. Das ist Jesajas Botschaft im ersten Teil seines Buches. Aber im zweiten Teil sind seine Botschaften für die Menschen, die im Exil in Babylonien leben. Hier brachten Gottes Worte Hoffnung für die Zukunft: Sie würden in ihr eigenes Land zurückkehren und Jesaja erzählte ihnen auch von dem Kommen eines großen Herrschers – dem Messias – der sein Volk retten würde.

Jetzt lest miteinander Jesaja 53,1−12.

Was danach geschah …

Viele Menschen glauben, dass diese Worte von Jesus handeln. Erkennst du schon, dass sie über sein Leiden und seinen Tod sein könnten? (In Entdeckungsreise 14 kannst du mehr darüber herausfinden).

Jesajas Worte zeigen uns, wie Gottes besonderer Bevollmächtigter die Strafe für unsere Sünden auf sich nehmen wird. Es ist unglaublich, wenn man überlegt, dass diese Worte etwa 800 Jahre vor Christus geschrieben wurden!

 

Entdecke die Bibel

Beantwortet zusammen die Fragen auf Seite 66 in 100 Bibel-Entdecker-Geschichten.

 

Biblische Wörter für dich erklärt

Jesaja stammte aus einer wohlhabenden und bedeutenden Familie. Eines Tages betete er im Tempel, als Gott ihm sagte, dass er sein Botschafter, ein „Prophet“ sein würde.

Der Bevollmächtigte Jesaja spricht von jemandem, den er den „Bevollmächtigten“ des Herrn nennt. Jesaja sagt, dass dieser Bevollmächtigte schlimm behandelt und getötet werden wird wegen der schlechten Dinge, die die Menschen getan haben. Christen glauben, dass dieser Bevollmächtigte Jesus ist.

Exil Gottes Volk lebte nicht nach seinen Ordnungen und wurde von seinen Feinden bedroht. Jesaja führte den Menschen vor Augen, was sie selbst erlebten und versuchte sie zu warnen, dass sie von ihrem eigenen Land weggeschickt würden und in ein anderes Land ins Exil verschleppt würden.

 

Miteinander im Gespräch

Fragen und Antworten zu dieser Einheit finden Sie hier.

 

Probier es aus

Jesajas Prophezeiung über Gottes Bevollmächtigten wurde auf eine Schriftrolle geschrieben. Mach deine eigene „Zeitung“, um Botschaften von Gott mitzuteilen, genau wie Jesaja das gemacht hat.

Schau dir eine Zeitung an. Es gibt eine große Überschrift oben auf der Seite, oft in einer besonderen Schrift. Die Seite ist in Spalten aufgeteilt. Jeder Artikel oder Abschnitt hat eine Überschrift in größeren Buchstaben und dann Informationen oder eine Geschichte in kleinerer Schrift. Oft gibt es Fotos, manchmal taucht Werbung auf.

Überlege dir ein paar Ereignisse aus der Bibel, über die du in deiner Zeitung schreiben willst. Du könntest eine Idee von Jesaja übernehmen und über das Leben von Jesus schreiben. Oder du schreibst über einige der Personen oder biblischen Geschichten, die dir in den Entdeckungsreisen begegnet sind.

Du kannst deine Zeitung auf dem Computer verfassen, dein Layout auf dem Bildschirm gestalten und Texte und Bilder einfügen. Oder du nimmst große Papierbögen und klebst die Bilder und die Geschichten einfach auf.

Du kannst auch andere Freunde oder Erwachsenen fragen, ob sie dir helfen, dann wird deine Zeitung noch abwechslungsreicher.

 

Sprich mit Gott

Danke, Gott, dass die Bibel die Wahrheit über dich zeigt.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*